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Unser Held steht nachts am Lagerfeuer im Schnee, das warme Licht wirft einen langen Schatten
Bild des Tages

Nur ein kleines Licht-Update: Lagerfeuer, Laternen und Schatten in der Nacht

Wir wollten doch nur ein bisschen am Licht drehen

Kennt ihr das? Man nimmt sich etwas Kleines vor, nur eine Kleinigkeit, in fünf Minuten erledigt. Genau so ging es uns mit dem Licht in Call Me Human. Am Ende stand dieselbe Stelle im Schnee vor uns, aber sie fühlte sich an wie ein komplett anderes Spiel.

So sah es vorher aus: heller Schnee, Tageslicht, alles gleich hell. Schön, aber ein bisschen flach. Nichts wirft einen Schatten, nichts leuchtet, und abends sieht die Welt genauso aus wie mittags.

Dieselbe Stelle vorher: heller Schnee bei Tag, ohne Licht und ohne Schatten
Dieselbe Stelle vorher: heller Schnee bei Tag, ohne Licht und ohne Schatten

Wenn die Nacht kommt, wird es gemütlich

Jetzt wird es auf dem Planeten richtig Nacht. Der Schnee färbt sich blau, Flocken fallen, und plötzlich zählt jede Lichtquelle. Das Lagerfeuer vor dem Haus wirft einen warmen, orangen Kreis in die Kälte, und wer daneben steht, bekommt einen langen Schatten. Das Titelbild oben zeigt genau diesen Moment.

Entlang der Wege hängen Laternen. Läuft man zwischen ihnen hindurch, wandert der eigene Schatten mit, mal nach links, mal nach rechts. Es klingt nach wenig, aber genau das macht für uns den Unterschied: Man hat sofort Lust, einfach ein Stück spazieren zu gehen.

Der Held läuft nachts zwischen zwei Laternen durch den fallenden Schnee
Der Held läuft nachts zwischen zwei Laternen durch den fallenden Schnee

Maler spielen schon seit Jahrhunderten mit hellen und dunklen Flächen, um Stimmung zu erzeugen. Wer neugierig ist, findet dazu bei Wikipedia den Begriff Chiaroscuro. In Pixel-Art ist das besonders spannend, weil jeder Pixel zählt und das Licht trotzdem weich wirken soll.

Nachts ist man nicht allein

Im Dunkeln wartet auch mal etwas auf euch. Bei unserem Test kam uns eine Kristallspinne entgegen, direkt im Licht einer Laterne. Drei Treffer, dann war Ruhe. Im Laternenlicht sieht man sie gerade noch rechtzeitig, und genau so soll sich die Nacht anfühlen: schön, aber mit ein bisschen Respekt.

Kampf gegen eine Kristallspinne im Laternenlicht
Kampf gegen eine Kristallspinne im Laternenlicht

Und dann haben wir ein Herz gemalt

Zum Schluss konnte ich (Marko) nicht widerstehen. Auf dem frischen Feld hinterlässt der Held Fußspuren, also bin ich so lange im Kreis gelaufen, bis daraus ein großes Herz wurde. Völlig unnötig, aber wir mussten beide lachen, und es zeigt schön, wie lebendig sich die Welt jetzt anfühlt.

Mit Fußspuren entsteht ein großes Herz auf dem Feld
Mit Fußspuren entsteht ein großes Herz auf dem Feld

Das Video dazu

Aus dem Ganzen haben wir ein kurzes Video gemacht: erst die alte Version bei Tag, dann die neue Nacht mit Feuer, Laternen, Kampf und Herz. Ehrlich gesagt hat das Schneiden länger gedauert als gedacht. Der Held ist anfangs im Bild gehüpft, dann war der Vorher-Teil zu kurz, dann hat der Wind im Ton gerauscht. Nach ein paar Runden sind wir jetzt zufrieden. Ihr findet das Video auf unserem YouTube-Kanal.

Wie geht es weiter?

Wir experimentieren noch. Wie hell darf ein Lagerfeuer sein, wie dunkel die Nacht, damit man noch alles erkennt? Schreibt uns gern, welche Version euch besser gefällt, Tag oder Nacht.

Mehr über die Welt von Call Me Human™ lest ihr auf unserer Story-Seite. Und wenn ihr zum Start dabei sein wollt, tragt euch auf call-me-human.com in die Warteliste ein. Dann erfahrt ihr als Erste, wann es losgeht.

Bis bald,

Tini & Marko