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Tini und Marko als Selfie vor einer Pixel-Welt mit Raumschiff, Feld und Ringplanet bei Sonnenuntergang
Bild des Tages

Unsere Geschichte: Warum wir als Familie ein Pixel-RPG entwickeln

Wir sind eine Familie: Tini und ich (Marko), unsere drei Kinder Lauri, Marcel und Mika und unsere drei Katzen Mila, Leo und Lily. Und wir haben beschlossen, innerhalb eines Jahres ein eigenes Spiel zu machen. Zumindest ist das unser Ziel... Heute erzählen wir euch, wie es dazu gekommen ist.

Marko, Tini und unsere drei Kinder unterwegs im Auto
Marko, Tini und unsere drei Kinder unterwegs im Auto

Gamer seit unserer Kindheit

Wir spielen, seit wir denken können, und zwar so ziemlich alles. Ich (Marko) habe schon als Kind eigene Spiele geplant und ganze Bücher mit Geschichten und Levels gefüllt. Mein größter Traum war immer, einmal ein eigenes Spiel zu entwickeln. Tini hat sich schon als kleines Mädchen Geschichten ausgedacht und später mit dem RPG Maker herumexperimentiert und kleine Spiele gebaut.

Ein schweres Jahr

Dieses Jahr lief es für uns beide im Job nicht gut. Wir waren frustriert, hatten das Gefühl, den Sinn verloren zu haben, und wussten einfach nicht, wohin die Reise gehen soll. Bis sich irgendwie alles so gefügt hat, dass wir beschlossen haben: Wir entwickeln unser eigenes Spiel.

Was wir am liebsten machen

Wir haben uns gefragt: Womit beschäftigen wir uns am liebsten? Wer sich in unserem Haus umsieht, hat die Antwort sofort: Games. Spiele, Gaming-Ausrüstung und alles, was dazugehört.

Aber ein Spiel zu entwickeln ist eben nicht nur ein Spiel zu entwickeln. Es ist die Kunst, eine richtig gute Geschichte zu erfinden und sie so zu erzählen, dass ihr euch mit auf die Reise macht. Das Spiel soll sich anfühlen wie ein zweites Zuhause, in das man immer wieder gern zurückkehrt.

Wo Cozy auf Abenteuer trifft

Ich (Marko) spiele sehr gern Star Citizen, weil ich diese Freiheit und das Erkunden liebe. Gleichzeitig bin ich aber auch ein echter Cozy-Spieler und spiele gern Stardew Valley oder Coral Island. Was mich dort frustriert hat: Wenn das Spiel zu Ende war, war es einfach vorbei. Mir fehlte das Gefühl von "Hey, da ist noch ein neuer Dungeon, da wartet noch was auf mich", dieser richtig gute Fortschritt.

Genau das hatte ich bei Star Citizen. Nur gab es dort für mich zu viele Bugs. Also habe ich mich gefragt: Was wäre, wenn wir ein Spiel mit einer starken Geschichte machen, in dem diese beiden Welten aufeinandertreffen?

  • Das Cozy-Leben: farmen, Fortschritt spüren, ein Haus einrichten oder das eigene Raumschiff ausbauen und gemütlich machen.
  • Das Abenteuer: auf fremden Planeten unterwegs sein, von A nach B fliegen, Geschichten erleben und eine Reise machen, die euch zu euch selbst führt. Dazu Dungeons und spannende Quests, mit viel Abwechslung und vielen Spielmechaniken, damit es nie langweilig wird.
Spielszene aus Call Me Human: die Spielfigur vor einem abgestürzten Raumschiff in einer roten Felslandschaft
Spielszene aus Call Me Human: die Spielfigur vor einem abgestürzten Raumschiff in einer roten Felslandschaft

Tini spielt auch alles Mögliche, am liebsten Cozy-Games. Ihr ist wichtig, dass ein Spiel schön aussieht und sich intuitiv anfühlt: Die Menüs sollen so gut sein, dass man sich sofort zurechtfindet, und alles soll einfach schön sein.

Wer wir sind

Ich (Marko) war früher Gerichtssachverständiger, IT-Datenforensiker und Entwickler. Später habe ich mich mit Musik beschäftigt und auch schon einige Bücher veröffentlicht. Ein kreativer Kopf, der gern Dinge baut.

Tini hat unter anderem Sprache, Literatur und Kommunikationswissenschaft studiert und lange im Marketing gearbeitet, unter anderem bei RTL in einer leitenden Position. Sie war schon immer ein verträumter, kreativer Kopf, der Welten erschafft, malt und Design über alles liebt.

Zusammen haben wir beides, was es braucht: das technische Wissen und die Kreativität. Wir sind seit vielen Jahren in der Entwicklung tätig und haben schon eine App mit vielen Kundinnen und Kunden gebaut.

Zwei Möglichkeiten

In der schwierigsten Phase unseres Lebens, was Berufung und finanzielle Sorgen angeht, haben wir beschlossen, alles loszulassen und einfach das zu tun, was wir am liebsten tun würden, wenn es keine Sorgen gäbe. Denn wir hatten zwei Möglichkeiten:

1. Wir machen so weiter, lassen uns in unsere Sorgen fallen, und die Lage wird sich wahrscheinlich nicht verbessern.
2. Wir beschäftigen uns mit dem, was wir am allermeisten lieben, sind dabei gut gelaunt, und im schlimmsten Fall bleibt die Lage einfach so, wie sie ist.

Aber wir tun das, was wir lieben.

Das T-Shirt

An dem Tag, an dem wir beschlossen haben, das Spiel zu machen, habe ich (Marko) meinen gebrauchten Paraglider verkauft. Als ich ihn für den neuen Besitzer verpackt habe, merkte ich, dass da noch etwas drin ist. Ich mache den Reißverschluss auf und finde ein T-Shirt vom Vorbesitzer. Darauf steht: "Do what you love".

Das gelbe T-Shirt mit dem Aufdruck Do what you love, gefunden im Paraglider-Rucksack
Das gelbe T-Shirt mit dem Aufdruck Do what you love, gefunden im Paraglider-Rucksack

Für uns war das ein Zeichen von ganz oben. Genau an diesem Tag hatten wir beschlossen, das zu tun, was wir lieben, und das T-Shirt hat es einfach bestätigt. Mit diesem Zeichen haben wir uns auf die Reise gemacht, das Spiel aus unseren Köpfen in die Wirklichkeit zu bringen.

Kommt mit auf die Reise

Wir wünschen uns, dass ganz viele Menschen dieses Spiel lieben werden, vor allem die Geschichte, die ihr darin erlebt. Darum begleitet uns auf unserem Weg: Hier im Devlog zeigen wir euch täglich, was bei uns im Game-Development-Studio passiert.

Wenn ihr dabei sein wollt, wenn Call Me Human erscheint, tragt euch auf call-me-human.com in die Warteliste ein.

Bis bald,

Tini & Marko