Wenn die Felsen atmen
Was heute passiert ist
Wir haben die Nacht durchgemacht, weil es so viel Spaß gemacht hat. Am Morgen standen die Felsen von Veyl anders da als am Abend: Der Stein bleibt still und schwer, aber die blauen Adern und Kristalle darin glimmen jetzt langsam auf und ab, als würde der Berg atmen. Als wir das zum ersten Mal in Bewegung gesehen haben, war klar, dass die Welt damit eine Stimmung bekommt, die vorher gefehlt hat. Markos Kommentar dazu: "episch".

Jeder Felsen atmet in seinem eigenen Takt. Deshalb wirkt eine Gruppe nicht wie eine Lichterkette, sondern wie etwas Lebendiges, das man beim Vorbeilaufen aus dem Augenwinkel bemerkt. Wenn ihr durch Veyl lauft, seht ihr diese Felsen schon von Weitem. Sie sind ein guter Grund, vom Weg abzukommen und nachzuschauen, was zwischen den Kristallen liegt.
Nicht alle Felsen sind aus Stein im klassischen Sinn. Manche wachsen als gewaltige helle Rippenbögen aus dem Sand, und auch dort funkeln die Kristalle im eigenen Rhythmus.

Was wir geschafft haben
Schwimmen und Klettern mit Rüstung. Euer Held kann im Wasser schwimmen und Wände hochklettern, auch mit Helm und Rüstung am Körper. Das sah vorher bei jedem Teil ein bisschen anders aus. Jetzt sitzt alles an der richtigen Stelle, und beim Klettern greifen die Hände abwechselnd zu.
Der Rücken stimmt endlich. Wer von hinten auf den Helden schaut, sieht jetzt dieselbe Hautfarbe wie von vorn. Klingt klein, fällt aber auf, sobald man einmal darauf achtet.
Meldungen dort, wo man sie braucht. Hinweise und Funk von eurem Begleiter bekommen einen festen Platz unten am Bildschirm. Nichts springt mehr durcheinander, und ihr verpasst nichts, wenn gerade etwas passiert.
Glut und glitzerndes Wasser. Auch der Boden lebt jetzt. Glut pulsiert leise wie ein Herzschlag, und auf dem Wasser schimmert das Licht. Ein kleiner Effekt, aber er macht aus einer Fläche einen Ort, an dem man gern stehen bleibt.
Treppen, die um die Ecke führen. Anhöhen und Plateaus sollen nicht nur gerade Wände haben. Wir haben mehrere Arten von Treppen gebaut, auch schräge, die an den Ecken eines Plateaus sitzen. So lassen sich Hänge formen, die man wirklich erklimmt, statt an einer Kante zu stehen und sich zu fragen, wie man da hochkommt.
Woran wir gerade arbeiten
Kämpfen mit bloßen Fäusten. Euer Held schlägt künftig auch ohne Schwert zu, mit der Faust. Die Probe hat uns gefallen. Jetzt malen wir alle Schlagbilder dafür neu, damit nichts mehr vom Schwert im Bild hängen bleibt. Das dauert noch.
Ein neuer Inventar-Reiter. Der Rucksack soll klein anfangen, mit 15 Plätzen, und später Reihe für Reihe auf bis zu 35 wachsen. Wir bauen das gerade. Im Spiel ist es noch nicht.
Noch lebendigere Lava. Die Lava soll weniger wie ein gleichmäßig verschobenes Muster wirken, mehr wie etwas, das brodelt, Blasen wirft und dunkle Krusten treibt. Das ist in Arbeit.
Ein Umhang, der überall sitzt. Egal ob euer Held läuft, schwimmt oder am Boden liegt: Der Umhang soll in jeder Lage richtig fallen. Die ersten Versuche haben uns noch nicht überzeugt, deshalb schauen wir uns jedes Bild einzeln an.
Was als Nächstes kommt
Als Nächstes schauen wir uns an, wie sich der Faustkampf in der Hand anfühlt, und holen die Lava ins Spiel. Wir erzählen euch, wie es sich anfühlt, sobald wir es selbst gespielt haben.
Bis morgen,